Eine Therapiesitzung dauert 50 Minuten und findet in den meisten Fällen zu Beginn der Behandlung einmal pro Woche statt. Die Anzahl der Stunden und die Häufigkeit der Sitzungen sind variabel und werden auf Sie abgestimmt.

Die neuropsychologische Behandlung wird nach Feststellung der Indikation (hirnorganische Schädigungen und neuropsychologische Defizite, siehe oben) von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen.
Erstattet werden mindestens 60 Sitzungen.
Die Kostenübernahme durch private Krankenversicherungen und gesetzliche Unfallversicherungen (Berufsgenossenschaften) ist möglich und erfolgt i.d.R. auf Antrag. 

NEIN – es muss jedoch die Feststellung einer erworbenen Hirnschädigung vorliegen. Siehe Paragraph 5 und 6 des Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Neuropsychologie.

Die Indikation kann festgestellt werden durch Fachärztinnen und Fachärzte für:
– Neurologie
– Nervenheilkunde
– Psychiatrie
– Psychiatrie und Psychotherapie
– Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Neuropädiatrie
– Neurochirurgie
– Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Die Indikationsfeststellung ist gegeben, wenn entsprechende Facharztberichte der Akut- bzw. Rehabilitationsklinik vorliegen.

Ihr neuropsychologischer Therapeut entscheidet dann, ob eine Therapieindikation gegeben ist.

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